Verschiedene Disziplinen seit einigen Jahren versuchen die Perspektivität als Grundstruktur der menschlichen Erkenntnis und als Prinzip einer Epistemologie des Pluralismus vorzustellen. In der Philosophiegeschichte sind Theorien der Perspektivität zwar weder unerforscht noch unbekannt, aber die Forschung hat noch zu selten an einem historischen Vergleich unterschiedlichen Epochen der Philosophie der Perspektivität gearbeitet. Der vorliegende Band will dazu beitragen, diese Lücke zu füllen, bei der systematischen Konfrontation von mittelalterlichen, modernen und gegenwärtigen Perspektivismen.