In diesem Beitrag wird in einer vergleichenden Perspektive anhand von exemplarischen Texten der Kriegsliteratur die Frage gestellt, inwiefern Schriftsteller aus europäischen Grenzgebieten oder mit einem interkulturellen Hintergrund in ihren Werken pazifistische Ideen vermitteln. Welche Selbst- und Fremdbilder und welche Darstellungen eines Grenzgebietes liefern Schriftsteller, die am Schnittpunkt mehrerer Kulturen aufgewachsen sind, und die 1914-1918 – überspitzt ausgedrückt – gegen Freunde und Bekannte aus dem Nachbarland in den Krieg gezogen sind?
Beck, P. (2023). An den Nahtstellen Europas. Nationalismus und Krieg in der Grenzlandliteratur, 1919-1940. In Lesley Penné, Arvi Sepp (Hg.) (ed.), Ostbelgische Querverbindungen. Literarische Repräsentationen einer Grenzregion (p. p. 176). Waxmann. https://hdl.handle.net/2078.5/229623