(de) Trotz der allgemeinen Akzeptanz der Konstruktionsgrammatik für die Beschreibung linguistischer Phänomene im angelsächsischen und deutschsprachigen Sprachraum hat das Modell der Konstruktionsgrammatik wenig Interesse in der Romanistik gefunden. Der vorliegende Band bietet zwölf konkrete Untersuchungen zu Konstruktionen unterschiedlicher Komplexitätsgrade aus der Morphologie, der Syntax und der Textlinguistik und zwar für die romanischen Sprachen Französisch, Italienisch, Spanisch, Latein und Katalanisch und beleuchtet dabei den Nutzen konstruktions¬grammatischer Beschreibungsansätze. In einigen Beiträgen werden konstruktionsgrammatische Ansätze mit anderen Bereichen der Sprachwissenschaft verglichen oder ergänzt (Valenztheorie, Sprachentypologie, Kognitive Grammatik).
De Knop, S., & Mollica, f. (2013). Die Konstruktionsgrammatik für die Beschreibung romanischer Sprachen. In Sabine De Knop, Fabio Mollica, Julia Kuhn (eds.) (ed.), Konstruktionsgrammatik in den romanischen Sprachen (pp. 9-23). Peter Lang Verlag. https://hdl.handle.net/2078.5/204120